Skilanglauf-Training

Unser Skitraining findet ausschließlich individuell statt. Nach Absprache treffen wir uns auch in kleinen Gruppen. Wer Interesse hat, einmal mit dabei zu sein, wendet sich bitte per E-Mail an uns. Das Training wird meist als Tour durchgeführt, u. a. ging es dabei schon zum Sonnenaufgang auf den Hirtstein zur und entlang der Skimagistrale, an welche die Pobershauer Loipen bestens angebunden sind. Hin und wieder trainieren wir aber auch auf den Rund- und Pendelloipen am Katzenstein. Eine Übersicht über die Pobershauer Loipen findet Ihr hier. Die Loipen werden durch die Mitglieder der Abteilung Ski-Alpin des TSV 1872 Pobershau bestens mittels eines Pistenbullys präpariert.


17. Februar 2019 - Sonnenaufgangstour

von Gerd Lehnert, Pobershau, 25. Februar 2019

Zuerst sah es ja gar nicht danach aus, dass diese Tour in diesem Jahr wieder stattfinden würde. War nun schon mal genügend Schnee vorhanden, dann war die Wettervorhersage für die Wochenenden trübe, keine Sonne oder gar noch Regen. So war der 17.2. der gefühlt letzte Sonntag, an dem diese Tour stattfinden konnte, und so wurde dieser Termin auch kurzerhand festgelegt. Es war die ganze Woche davor schon über null Grad und die Loipe dementsprechend hart. Zum Glück war am Freitag noch mal die Pistenraupe unterwegs, da war zumindest der Pobershauer Teil in Ordnung. Zum Start 4:15 Uhr trafen wir uns am Loipeneinstig Steinbruch Pobershau. 'Ging das nicht das letzte Mal um fünf los?' Ja, das war auch fast einen Monat früher - auch ein Grund, dass dieser Lauf nicht später sein sollte. Zu viert, Andreas, Stefan, Sten und ich,  machten wir uns auf dem Weg. Bis Kühnhaide war eine Loipe gespurt, aber am Hochmoor wurde es schwieriger. Durch Windbruch war es hier nicht möglich eine Spur zu ziehen. Die wilde 'Loipe' kostete natürlich Zeit und so haben wir auf eine kleine Pause verzichtet. Ab Reizenhain war diese dann aber wieder in Ordnung - und es wurde langsam heller. Das treibt an, und so erreichten wir fünf Minuten nach 7 Uhr den Hirtstein. Gerade noch rechtzeitig um noch einen Kaffee zu trinken, denn 7:11 Uhr war es soweit. Kerstin, Lina, Janet und Almut waren auch mit dem Auto angekommen, für alle Fälle, falls es jemand nicht zurück schaffen könnte. Und so genossen wir den Sonnenaufgang - und eine halbe Stunde später die Einkehr in der Hirtsteinbaude. Nach ausgiebigem Frühstück waren wir alle vier wieder auf den Skiern und traten die Heimreise an. Die Route änderte sich leicht, anstelle des Hoochmores nahmen wir die Ortsloipe Kühnhaide, auf der es sich einiges besser fahren ließ. Obwohl man nun denkt, das es hier schneller geht, war es nicht so :-)  Nach einer Einkehr in Aschfrieds Hüttn ging es dann non Stop am Sportplatz vorbei auf den Kühnhaider und Pobershauer Loipen zurück zum Ausgangspunkt. Am späten Vormittag beendeten wir dann unseren 'Ausflug'.

Vielen Dank an die Hirsteinbaude, die extra Sonderöffnungszeiten einrichtet. Und vielen Dank an Aschfrieds Hüttn Kühnhaide, wo der Glühwein schon vor der offiziellen Öffnungszeit heiß ist, -> Aschfrieds-Hüttn-Kühnhaide.

 

vor dem Aufstehen - Treffpunkt Loipe Steinbruch

Sonnenaufgang 7:11 Uhr

aufwärmen in der Hirtsteinbaude

22. Januar 2017 - Sonnenaufgangstour zum Hirtstein findet statt

von Thomas Behr, Pobershau, 22. Januar 2017

Treffpunkt: am Steinbruch Pobershau I Zeit: fünf Uhr morgens I Teilnehmer: jeder der Zeit hat

1,2,3,4,5,6,7 da können wir ja starten, schnell noch mal nach gewachst und... halt da kommen noch zwei, Claudia und Mario wollen auch noch mit. Also 9 Teilnehmer machen sich kurz nach fünf auf den Weg zum Hirtstein, um dort den Sonnenaufgang zu bewundern. Vor fünf Jahren waren wir auch „oben“, leider ohne gute Sicht. Dieses mal scheint sie garantiert ohne Wolken! Ein gutes Gefühl macht sich breit bei den Teilnehmern, die Ruhe, die kalte frische Luft und neun wackelnde Stirnlampen durch den tief verschneiten Wald sorgen dafür. Einzig der kalte Wind macht die eigentlich nur zwei Grad minus gefühlt kälter, so dass sich die Stirnlampenschlange etwas auseinander zieht, da sich jeder so gut es geht bewegen möchte. Ohne nennenswerte Ausfälle können wir eine kleine Rast im „Birkenwäldchen“ der Stengelhaide in Kühnhaide machen, wo auch das Stirnlampenbild von Gerd entstanden ist. Ab Reitzenhain wird es kalt, der Wind kann uns dennoch die gute Laune nicht wegblasen und so erreichen wir etwas auseinandergezogen den Gipfel des Hirtsteines fünf Minuten vor Sonnenaufgang. Oben hat sich schon ein Hobbyfotograf platziert um bei wirklich bestem Wetter Fotos des Naturschauspiels zu machen.

Nach näherem Hinsehen erkenne ich den Knipser als Mitglied der „Drechselfreunde Erzgebirge“ Thomas Wagner aus Freiberg. Er hat sich freundlicherweise bereit erklärt, ein paar seiner Fotos für unsere Hompage zur Verfügung zu stellen. Janet und Almut begrüßen uns ebenfalls oben und versorgen uns mit Ersatzmaterial und Kleidung. Sten hat im Vorfeld Plätze in der Hirtsteinbaude für ein Frühstück organisiert, wo wir uns erst einmal aufwärmen und stärken können. Kerstin, Tilman und Andreas nutzen die Mitfahrgelegenheit bei Janet und die Übrigen machen sich wieder auf den Weg nach Hause. Ich glaube, ich spreche für alle die mit dabei waren, wenn ich sage, dass es einer der schönsten Ausflüge der Abteilung war!

Hoffentlich dauert es nicht wieder fünf Jahre bis zur nächsten Sonnenaufgangstour.

 

ein Kältepol Deutschlands - Kühnhaide

geschafft - der Hirtstein zum Sonnenaufgang

wieder in Kühnhaide - Rast auf der Heimfahrt

Bilder: Gerd Lehnert, Pobershau

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4. Februar 2012 - Sonnenaufgang fällt aus

Wieder einmal sollte der Sonnenaufgang vom Hirtstein bewundert werden. Dazu machten sich Sten, Thomas, Marcel (kein TSV-ler) und Gerd vom Katzenstein aus auf den Weg. Die ersten Kilometer mussten mit Stirnlampe absolviert werden.

 

Bei minus 20 Grad war Bewegung gefragt, es ging also ohne nennenswerte Zwischenstopps über Kühnhaide und Reitzenhain bis zum Hirtstein. Der Tagesanbruch machte es schon deutlich, heute dominieren die Wolken. Und so waren es nur vereinzelte Sonnenstrahlen, die eine funkelnde Winterlandschaft zauberten.

Nach zwei Stunden auf dem Hirtstein angekommen wärmten wir uns in der Gaststätte auf. Vielen Dank an die Gastwirtschaft, die uns aufnahmen, obwohl eigentlich erst ab Mittag geöffnet ist.

 

Nach einem kleinen Rundblick ging es die gleiche Strecke zurück. Gegen 11 Uhr waren alle wieder daheim angekommen.