Aktuell

 

Aktuelles der letzten Laufjahre im Archiv


Optimale Ergebnisse bei suboptimalen Bedingungen - 22. DTM in Eibenstock

von Gerd Lehnert, Pobershau, 17. September 2017

Wie jedes Jahr im September stand der Drei-Talsperren-Marathon im Wettkampfkalender. Ein kleines Team von 5 Startern unseres Vereines machte sich auf die Erlebnistour von Pobershau nach Eibenstock. Ja, es ist jedes Jahr wieder eine Freude, den Wettkampfort zu erreichen. Umleitungen auf Grund von Straßensperrungen wegen dieser Veranstaltung gepaart mit sonstigen Baustellen ließen die Anfahrt schon zu einem ersten Highlight werden. Sehr früh an dem Start gegangen war Kai Nitzsche. Er hatte sich den Marathon vorgenommen und war bereits unterwegs, als die anderen vier Läufer vor Ort waren. Die anderen Vier, das waren Claudia Schönherr und Kerstin Lehnert auf der 8km-Strecke sowie Sten Reichel und Gerd Lehnert auf der Halbmarathon-Distanz. Das Wetter war etwas besser als im letzten Jahr, es ging ja gar nicht anders. Um die 15 Grad war die Temperatur. Der Regen war nicht nur unterschiedlich stark sondern ließ auch mal nach oder machte Pause. So konnten Sten und Gerd sich noch einigermaßen erwäermen und an den Start gehen. "Ihr müsst losrennen!", "Das war der Start!". Von den Halbmarathonis hatte das niemand so recht mitbekommen, das da irgendwo an der Seite ein Signal gegeben hatte. Die Zuschauer hatten es mitbekommen. Und so lief das Feld etwa 15 Sekunden später los. Das war nicht schlimm, zumal ja das Ziel auch nicht am alten Fleck stand. Wer also auf die zehntel Sekunde vergleiche wollte, hatte schon verloren. Der erste Waldabschnitt war ja vor ein paar Jahren bereits mit Schotter und Splitt befestigt worden. Hier kamen wir, nachdem wir die Stadt das erste mal in Richtung Wald verlassen hatten, problemlos durch. Und auch der zweite Waldabschnitt im Tal der großen Bockau war kein Problem. Die Straße ab der Kneippanlage, der an sich schon erstaunlich gut für einen (mehr oder weniger) Waldweg war, ist neu geteert worden. Eine Sahne für die Besucher dieser Anlage und der Gaststätte, mehr gibt es da nicht. Da haben wir im Erzgebirgskeis anderes zu bieten. Aber wir mussten weiter bergauf auf Waldwegen, die diesmal auch sehr aufgeweicht und schlammig waren, vorbei am zweiten Verpflegungspunkt (SB-Stelle) und wieder ins Tal zum tieften Punk der Strecke. Nun sind es nur noch 5km, aber es geht dabei auch etwa 200 Meter bergauf. Am Ende war Sten (M40) als 11. bei den Männern nach 1:26:54h im Ziel und Gerd (M55) mit 1:34:48h 28.. Und wie war der Lauf bei den Frauen über die 8km? - siehe Artikelende. Beide waren jedenfalls vor Sten und Gerd wieder im Stadion. Claudia (W30) wurde in 37:06min Zweite in der Gesamtwertung bei den Frauen, hier platierte sich Kerstin (W50) mit 46:56min auf 26. In ihren Altersklassen gelang damit allen Vieren der Sieg. Ziemlich zur gleichen Zeit wie Claudia erreichte auch Kai das Ziel. Er belegte Platz 8 in der M35 im Marathon.

Vier erste Plätze erzielten die Läufer, die auf der Jagd nach Wertungspunkten im Westsachsen-Lauf-Cup waren, das ist optimal. Und was war suboptimal. Na erst mal das Wetter, aber da hat der Veranstalter keinen Einfluß drauf. Die Siegerehrung begann 16 Uhr, da waren wir die vergangenen Jahre schon fast fertig und konnten die Heimreise antreten. Nun gut, das ist halt so im Zeitplan. Nicht angehen kann eigentlich ein Start ohne richtigen Starter sowie Teilnehmer mit Hilfsmitteln, die zweifelsohne einen Vorteil bieten, wie große Hunde oder Roller. Nun gut, im Wettkampf gesehen habe ich diese Teilnehmer selbst nicht. Aber selbst betroffen war ich von der nicht korrekten Ausschreibung im Internet - viel zu unaktuell. Der Flyer vom 10.11.2016 - das ist das einzig Wahre. Nun ja, das muss man nicht verstehen, und es steht ja auch überall - Änderungen vorbehalten. Wahrscheinlich hätte ich anrufen und anfragen können, aber das auch ohne Gewähr. Man reagierte eher stur statt mit Dank auf meinen Hinweis - beratungsresistent meine ein Sportfreund - das trifft es.

Änderungen vorbeahlten.

Glückwunsch allen Finishern.

Ergebnisse

Veranstalter

 

 

38. Tharandter-Wald-Lauf, Wertungslauf zum Lichtenauer Sachsen-Cup

von Gerd Lehnert, Pobershau, 10. September 2017

Es war das erste Mal, dass wir uns nach Kurort Hartha aufmachten um an dem Tharandter-Wald-Lauf teilzunehmen. Wir, das waren Kerstin und Gerd Lehnert im Lauf über die 10km. Auch mit am Start, aber schon 'Wiederholungstäter' war Stephan Kreher im Nordic Walking. Wald-Lauf, das trifft es zu 100%, Anmeldung, Start, Ziel und auch die 2,5km-Runde, die von uns Läufern 4x zu bewältigen war, liegen im Wald. Das Wetter war etwas angenehmer als in Pobershau, windstill und bewölkt, ab und zu scheinte die Sonne. Nach der Anmeldung und der Begrüßung von bekannten Läufern machten wir uns zum Einlaufen auf die Strecke, eine Runde in dem leicht hügeligen Gelände, mal grasbewachsener Weg, mal mit kleinen Steinen übersäht und auch ein Stück geteerte Forststraße. Unser Start erfolgte 5 Minuten nach dem Start des 5km-Laufes. Das bedeutete natürlich, dass es nicht lange dauerte, bis es zu ersten Überholungen kam, aber das war kein Problem. Nach jeder Runde passierten wir eine Getränkestelle und konnten etwas Wasser trinken oder einen Wasserschwamm nehmen. In der letzen Runde begann es leicht zu regnen, aber das störte beim Laufen nicht. Nach 43:06 min kam Gerd ins Ziel, reichlich 10 Minuten später beendete Kerstin ihren Lauf. Bei 53:35min blieb für sie die Uhr stehen. Und auch Stephan war eingetroffen, 1:21:40h, sein Start war eine halbe Stunde vor unserem. Es läßt sich schwer abschätzen, wie man sich platziert hat, bei so viel unbekannter Konkurrenz. Als dann die Ergebnisliste veröffentlicht wurde, war die Freude groß. Platz zwei für Gerd in der M55 und für Stephan, Kerstin belegte den dritten Platz in der W50. Während der Siegerehrung wurde der Regen stärker, sodass wir uns beeilten, zum Auto zu gelangen um Rückfahrt anzutreten. Ein erfolgreicher Tag, wir konnten weitere Punkte für den Lichtenauer Sachsen-Cup sammeln.

Glückwunsch allen Finishern.

Ergebnisse

Veranstalter

 

40. Stauseelauf des LAC in Oberrabenstein.

von Gerd Lehnert, Pobershau, 3. September 2017

Auch der Stauseelauf hat in diesem Jahr einen runden Geburtstag - 40 Jahre - Glückwunsch. Zu dieser Veranstaltung meldeten sich 5 Läufer aus unserem Verein an, Tilman Reichel für 5km, Kerstin Lehnert und Claudia Schönherr für 10km und über die Distanz von 25km Stefan Fritzsche sowie Gerd Lehnert. Neben den Platzierungen in den jeweiligen Läufen gibt es auch Punkte für den Lichtenauer Sachsen-Cup, den Westsachsen-LaufCup und den Chemnitz-Cup zu sammeln. Das Wetter hatte sich wieder normalisiert, nachdem die letzten Tage ziemlich verregnet waren. Es deutete sich sogar etwas Sonnenschein an. Ca. 11 Uhr erfolgte der Start über die 25km. Ziemlich weit vorn im Starterfeld plaziert war erst mal eine gute Ausgangsposition für den Lauf geschaffen, aber es sind noch 25km. Etwa 10 min später startete Tilman. Noch einmal eine Virtelstunde später dann der Start für Kerstin und Claudia.

Tilman beendete als erster von uns seinen Wettkampf, mit 21:51min belegte er den 3.Platz in der AK über 5km. Mit 59:25 min erreichte Kerstin das Ziel, Platz 8 über die 10km in der W50. Pech hatte Claudia, die verletzungsbedingt nach der ersten von zwei zu laufenden Runden aufgeben musste. Nun standen die 25km-Läufer noch aus. Stefan erreichte das Ziel nach 1:51:05 und wurde 7. in der M30. Nach 1:56:48h erreichte Gerd das Ziel und verbesserte seine persönliche Bestleistung um 12 Sekunden - nicht viel, aber man muss es erst einmal rennen. War die erste Runde immer ein oder mehrere Läufer in unmittelbarer Nähe, so waren die zweiten 12,5km von mir (Gerd) fast allein zu laufen. Es ist nicht ganz einfach, hier das passende Tempo zu finden - nicht zu langsam aber auch nicht zu schnell und dann noch einen Einbruch zu haben. Mit dieser Zeit von 1:56:48h belegte er den zweiten Platz in der M55. Und auch die Sonne hat sich nach mehreren Versuchen duchgesetzt und besiegte die Wolken. Nach den Siegerehrungen ging es wieder ins Erzgebirge.

Glückwunsch an alle Finisher - und natürlich auch Genesungswünsche an alle Verletzten.

Start über 25km

Stefan hat die erste Runde geschafft

Kerstin ist geich im Ziel

keine 500m mehr für Gerd

Siegerehrung - 3.Platz für Tilman

Ergebnisse

Veranstalter

 

Vier Starter und vier AK-Siege beim 27. Herbstcross & 11. Drei-Hübel-Lauf in Gelobtland

von Sten Reichel, Pobershau, 2. September 2017

Früh kurz vor Neun am 2. September trafen sich unsere Starter am ATSV-Vereinsheim in Gelobtland. Überraschend kam zu Phillip Ehrig, Stefan Fritzsche und Sten Reichel noch Hannes Reichel dazu. Zu viert gingen wir also auf die Strecken. Zuerst startete Phillip in der U8m über 1km. Mit einem beherzten Start ging er das Rennen regelkonform an, wobei die Hälfte des Starterfeldes wegen des Herunterzählens vor dem Start einen Fehlstart machte - beim Cross heißt das Kommando eigentlich: Auf die Plätze - Los! Durch den Wald konnte Phillip sich dann einen komfortablen Vorsprung erlaufen und diesen auf der großen Zielwiese in bestechender Tempokonstanz ausbauen. Herzlicher Glückwunsch zu Platz 1 in 4:24,9min. Zehn Minuten nach Phillips Start ging es für die Großen auf den langen Kanten des integrierten Drei-Hübel-Laufes über ca. 14,2km. Leider geht dieser seit dem letzten Jahr nicht mehr wirklich über alle drei Hübel Meilenberg, Wildsberg und Marderberg wie im Streckenprofil der Ausschreibung abgebildet. So waren nach der Einführung entlang der Rollerstrecke des ATSV und der Görkauer Straße zwei Runden rings um Rätzens Brettmühle und die Försterwiesen am Halbmeilenbach entlang des Ilsen-, Sparren- und Halbmeilenbachweges zu laufen. Heute war jedoch auch deren Profil ausreichend, einen ordentlichen Erschöpfungszustand herbeizuführen. In der ersten Runde wurde dann auch deutlich, dass sich die vier Läufer der Spitzengruppe um den späteren Sieger Phillip Richter in ihren Präferenzen für Bergab- und Bergaufpassagen deutlich unterschieden. So war es dann der Schlussanstieg über den Marderberg, an dem Phillip Richter einen Vorsprung von im Ziel schließlich elf Sekunden auf den Zweitplatzierten Sten Reichel herauslaufen konnte. Dritter der Gesamtwertung wurde Stefan Fritzsche. In 1:00:18,2h siegte Stefan in der M31, was Sten in 59:06,9min in der M41 ebenso gelang. Zwischenzeitlich hatte Hannes Reichel die 5km-Konkurrenz der M61 in 25:06,1min für sich entscheiden können. Herzliche Glückwünsche an unsere und auch alle anderen Teilnehmer und vielen Dank an die Veranstalter vom ATSV Gebirge/Gelobtland.

Ergebnisse

Veranstalter

Heidelberglauf Wüstenbrand

von Gerd Lehnert, Pobershau, 29. August 2017

Es geht wieder weiter. Nach der Sommerpause fand am vergangenen Sonntag der Heidelberglauf des CLV Megware statt. Mit zwei Nachwuchsathleten und drei Erwachsenen waren wir vor Ort. Als erster gefordert war Matthäus Hengst. Er gewann den 900m-Lauf souverän in 2:34,5min. Über 5km startete Charlie Reichel gemeinsam mit den 10km-Läufern Claudia Schönherr, Kerstin und Gerd Lehnert. Charlie war zufrieden mit seinem Lauf. Er belegte Platz 4 der MJU14 in 28:18,9min. Claudia konnte sich in ihrer AK W30 in 43:36,6 min duchsetzen, musste aber Anne Gründler von der SG Adelsberg den Gesamtsieg bei den Frauen in 42:58,3min überlassen. Ebenfallsh Platz 1 belegte Kerstin in ihrer Altersklasse W50 in 56:26,7min. Gerd kam nach 43:17,7min ins Ziel und belegte Platz 2 in der AK M55. Ein insgesamt erfolgreiches Abschneiden unserer kleinen Mannschaft.

Matthäus (rechts) gewinnt die 900m Strecke

Charlie hat seine 5km geschafft

Kerstin im Ziel

die schnellsten Frauen der 10km - 2. Platz für Claudia

M55 - Gerd auf Platz 2

Ergebnisse

Veranstalter

Lehnerts 2017 in Kanada:

800m zu viel trainiert ((von Kerstin und) Gerd Lehnert)

Canada Day Run -150 Jahre Kanada (von Kerstin und Gerd Lehnert)


Waldemars Himmelswegelauf

von Kai Nitzsche, Niederlauterstein, 19. Juni 2017

 

33. Thumer Pfingstlauf

von Sten Reichel und Gerd Lehnert, Pobershau, 5. Juni 2017

Mit vier Nachwuchsathleten und vier Erwachsenen waren wir am Pfingstsonnabend, den 3. Juni 2017, beim 33. Thumer Pfingstlauf vertreten. Bereits im zweiten Rennen des Tages über 2km der AKs U10 und U12 konnten Almut Reichel (8:32min) und Matthäus Hengst (9:04min) MKU10 und WKU10 in einem heißen und nahezu schattenlosen Rennen über die Thumer Felder gewinnen. Unsere im gleichen Rennen gestartete Teilnehmerin in der WKU12 Leni Köllmer (9:02min) schaffte es bei sehr starker Konkurrenz mit ihrem dritten Platz auf das Siegertreppchen. Auf dem langen Kanten in Thum über sehr stark profilierte 18km war Gerd Lehnert in der M55 (1:30:33h) dabei und konnte genau wie Kerstin Lehnert (1:04:06h) in der W50 über 10km ebenfalls Platz 3 erlangen. Als gesamt Dritte über 10km war wiederum Claudia Schönherr (47:47min) unsere bestplatzierte Erwachsene und damit Siegerin in ihrer AK W30. Erst nach den Großen über 5km der MJU14 gestartet und mit einer sehr guten Zeit im Ziel vertrat auch Charlie Reichel (25:32min) als Fünfter seiner AK unseren Verein. Unter den Walkern war Stephan Kreher für uns über 10km dabei.

Im Rahmen des Pfingstlaufes erfolgte auch die Siegerehrung zum Greifenstein-Cup 2016. Mit große Freude nahm  Matthäus seinen Pokal für den dritten Platz über die 2km-Strecken entgegen. Bei den Frauen über die 10km-Strecken ging der Siegerpokal an Claudia, die auch alle Einzelläufe bei dieser Wertung gewann.

Herzliche Glückwünsche an alle.

kurz vor dem Start der 2km Läufer

nach passieren der Fanmeile - Kerstin im Ziel

ausgelassene Stimmung zur Siegerehrung

Matthäus auf Platz drei im Greifenstein-Cup

-> Veranstalterseite

-> Ergebnisse

-> Greifensteincup 2016

Was für ein Wochenende: wieder zwei Läufe an zwei Tagen, diesmal in Limbach und Gelobtland

von Sten Reichel, Pobershau, 28. Mai 2017

Wieder konnten besonders unsere Nachwuchssportler von sich reden machen. Gewann Almut Reichel am Samstag bereits ihre AK WKU10 beim Neuen Limbacher Marktlauf 20+3 mit komfortablem Vorsprung über 1,5km in 5:46min, so konnte sie auch am Sonntag beim Gelobtländer Frührjahrscross über 1km in 4:03,0min der W8 triumphieren. Weitere AK-Siege konnten in Gelobtland Philipp Ehrig (M7, 1km, 4:30,7min) und Tilman Reichel (M14, 3km, 13:43,5min) für uns holen. Zweite Plätze erzielten an gleicher Stelle Leni Köllmer (W9, 2km, 7:16,8min) und Saphira Reichel (W8, 1km, 4:28,5min). In Limbach konnte Matthäus Hengst (MKU10, 1,5km) den Silberrang erlaufen. Aber auch drei Erwachsene waren in Limbach mit dabei. Gesamt Zweite und in ihrer AK W30 Erste wurde Claudia Schönherr über 10,6km in 46:22min. Bei extremer Hitze waren auch Gerd und Kerstin Lehnert dabei und konnten in ihren AKs Platz 4 bzw. 5 erreichen. Mit Platz 11 in der MJU14 kompletierte Charlie Reichel das Mannschaftsergebnis unserer 6 Läufer/innen. Im Walking war Stephan Kreher unterwegs. Allen Herzliche Glückwünsche zu ihren sportlichen Leistungen.

-> Veranstalter Neuer Limbacher Marktlauf

-> Ergebnisse Gelobtländer Frühjahrscross

27. Gelobtländer Waldlauf, ein Pressebericht von Hannes Reichel, Pobershau, 29. Mai 2017:

Bei idealem Laufwetter, strahlender Sonnenschein und Temperaturen von 17 ° C, kamen 96 Sportler von 4 - 71 Jahren in die Wertung des 27. Gelobtländer Waldlaufes, veranstaltet vom ATSV Gebirge- Gelobtland. " Wir waren bereits gestern zum Auftakt Sachsenpokal Skilanglauf in Stützengrün , bei dem ein Croßlauf für die kommende Wintersaison in die Wertug kommt und haben mit ersten Plätzen von Sharlynn Gärtner und Toni Rollinger sowie dritten Plätzen von Leonie Böhm und Jonas Müller bei starker Konkurenz einen guten Einstand in die Laufsaison gehabt" teilte der Nachwuchstrainer des ATSV , Danilo Schneeweiß mit. Dieser Wettkampf war vielleicht auch ein Grund, warum einige Skivereine wie SSV 1863 Sayda und SV Großwaltersdorf nur mit kleinen Teams am Start waren. Anders der Verein Pulsschlag Neuhausen, die nach Gastgeber ATSV ( 47 Starter) mit 17 Teilnehmern stark vertreten waren. " Für uns lag der Termin Sonntag Vormittag günstig und unser Nachwuchsläuft gern Croß. Besonders freue ich mich , dass die kleinen Kinder bis zur AK 9 Freude am Laufen gefunden haben und besonders Nele Horn eine gute Entwicklung genommen hat " zog Betreuerin Anett Dietze ein positives Resümee. Leonie Prezewowski von gleichen Verein, die in der AK U13 w siegte, meinte. " Die Strecke hat mir gefallen und ich mag den Croß genau so gern wie den Skilanglauf". Auch Joachim Kretzschmar , Norweger Annaberg, mit 71 Jahren ältester Teilnehmer und seit vielen Jahren dabei , war zufrieden. " Ich komme gern, egal ob Winter oder Sommer, hierher. Die Organisation ist immer super und die Leute sind freundlich". Sieger bei den Herren über 10 km in guten 37:56 min wurde Oliver Uhlig vom ATSV, der in Chemnitz wohnt. " Früher war ich nur Leichtathlet und habe an vielen Deutschen Meisterschaften mit Erfolg für den PSV Chemnitz teilgenommen. In den letzten Jahren habe ich Gefallen am Skilanglauf gefunden, mich dem ATSV angeschlossen und habe diesen Winter an den Senioren- WM in der Schweiz teilgenommen. Ich war zum ersten mal beim Croß hier und habe nach der ersten Runde, bei der wir noch zu fünft waren, in Runde 2 angezogen". Sein Vorsprung zum zweiten betrug eine knappe Minute. Bei den Damen über 5 km siegte Kati Pflugbeil vom TSV Olbernhau. " Bis 1992 war ich aktiv, jetzt bin ich durch meine Kinder wieder zum Sport gekommen und mir hat der Lauf und die Strecke durch den Wald gut gefallen" meinte sie freudig nach dem Ziel. Gastgeber ATSV stellte in den 39 Kategorien mit 17 Siegen den Löwenanteli, gefolgt von Pulsschlag Neuhausen und Pobershau mit je 5 ersten Plätzen. Erfolgreich beim Gelobtländer Waldlauf waren vom Verein TSV 1872 Pobershau Almut Reichel, die über 1 km in 4:03 min in der AK U9w gewann und über diese Strecke die schnellste Zeit erzielt. In der gleichen AK wurde Saphira Reichel in 4:28 min zweite. Sieger der U7m wurde in 4:30 Philipp Ehrig. Ebenfalls auf den 1. Platz kam Tilmann Reichel U14m ( 13:43). In der U10w über 2 km kam Leni Köllmer ( 7:16 min) auf Rang zwei. Die für Pobershau über 5 km startenden Peter Seifert (21:53 min) M51 und Marlies Pistorius- Reichel ( 28:49) W46 gewannen in ihren Altersklassen.

Alle Pobershauer im Ziel beim 45. GutsMuths-Rennsteiglauf am 20. Mai 2017

von Sten Reichel, Pobershau, 21. Mai 2017

Die am vergangenen Sonnabend in Eisenach gestarteten Supermarathonis unseres Vereins haben alle „das schönste Ziel der Welt“ in Schmiedefeld erreicht. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, zeigten zahlreiche Ausfälle unter unseren Sportfreunden. So traf es nicht nur Titelverteidiger und Rekordjäger Marc Schulze sondern leider auch zwei unserer mitgereisten Sportfreunde aus Chemnitz und Dresden.

Mit 6:52:59h für Stefan Fritzsche und 7:57:33h für Kai Nitzsche erfüllten sich beide ihre Ziele, unter sieben bzw. acht Stunden zu finishen. Mit sehr konstanten Rennen zeigten beide ihre Erfahrung aus dem Supermarathon des vergangenen Jahres sowie ihre disziplinierte Vorbereitung, im Rahmen welcher beide in diesem Jahr in Prag bzw. in Werdau bereits ihre aktuell persönlichen Marathonbestleitungen aufstellen konnten.

Ebensfalls beeindruckend konstant und wiederum bemerkenwert souverän konnte Walter May in 10:36:17h das Ziel 2:17min früher als im vergangenen Jahr erreichen und wiederum mit Platz 9 in die Top Ten der AK M70 laufen. Unser für den SV 1870 Großolbersdorf startender Sportfreund aus Marienberg beendete damit seinen 32. Supermarathon auf dem Rennsteig und startete nun bereits zum 37. Mal beim Thüringer Kultlauf, einfach super.

Die Probleme der letzten Wochen machten es Sten Reichel, nach acht Jahren wieder mit auf dem Rennsteig dabei, recht schwer, zu finishen. Die Hoffnung, dass der Wettkampf und das Rennsteigflair diese vergessen lassen, ging leider nicht auf. Es war dann der Abstieg vom Inselsberg, der Einiges sehr intensiv in Erinnerung brachte. So musste Sten Vereinskamerad Stefan zwischen Inselsberg und Ebertswiese ziehen lassen. Aber auch der Versuch, mit Geh- und Stehpausen zu laufen, linderte nichts. So ermöglichte erst bei Kilometer 52, kurz vor dem bekannten Grenzadler und der Möglichkeit mit offizieller Zeitnahme vorzeitig das Rennen zu beenden, die Entscheidung, bis nach Schmiedefeld zu marschieren, das Minimalziel "Finishen". Mit Kilometermarschzeiten von ca. sieben Minuten konnte Sten das berühmte Rennsteiglauf-Ziel dann nach 8:09:54h doch noch recht glücklich erreichen.

Ebenfalls auf dem Rennsteig, allerdings aus entgegengesetzter Richtung von Neuhaus aus gestartet, war Michael Hengst von unserem Verein auf der Marathondistanz unterwegs. Nach 4:57:21h konnte auch er Schmiedefeld erreichen.

Allen herzliche Glückwünsche und vielen Dank an unsere beiden Betreuer Thomas M. und Thomas B., die unsere Klamotten trugen, uns anfeuerten, motivierten, fotografierten und chauffierten und so unsere Teilnahmen tatkräftig unterstützten.

 

-> Veranstalterseite

 

Junge Pobershauer Leichtathleten erfolgreich beim 6. Gelenauer Kindersportfest des LV 90 Erzgebirge

von Sten Reichel, Pobershau, 14. Mai 2017

Endlich Sommer und es geht zu den Freiluftwettkämpfen. Drei unserer jungen Leichtathleten konnten beim Kindersportfest am 13. Mai erfolgreich teilnehmen. In der AK9 waren wir durch Almut Reichel und Matthäus Hengst vertreten. In der AK11 war Joshua Reichel dabei. Alle erreichten mehrfach Podestplatzierungen. So konnte Almut drei Siege in der W9 erreichen: Schlagball 30,0mPBL; Weitsprung 3,55mPBL; 600m 2:03,46minPBL - sowie den 6. Platz über 50m in 8,79s. Matthäus schaffte in der M9 zwei erste Plätze in Weitsprung 3,45mPBL und Schlagball 28,0mPBL sowie zwei zweite Plätze über 50m 8,40sPBL und 600m 2:10,71minPBL. Joshua konnte zwei dritte Plätze erzielen über 50m in 8,34sPBL und im Weitsprung mit 3,26mPBL. Im Schlagball verpasste er mit 30,0mPBL und Platz 4 das Podest knapp. Im 800m-Lauf wurde er mit 3:16,91minPBL ebenfalls Vierter. Damit konnten neben den super Platzierungen auch 11 persönliche Bestleistungen erzielt werden. Herzliche Glückwünsche unseren jungen Sportlern!

Startvorbereitung

Siegerehrung

-> Ergebnisse

20. Lauf in den Frühling 2017

von Gerd Lehnert, Pobershau, 7. Mai 2017

Nachdem wir 2015 zum ersten Mal hier starteten (siehe Archiv 2015) hatten wir uns für dieses Jahr erneut angemeldet. Wir, das sind Kerstin und Gerd Lehnert. Beinahe wäre meine Anmeldung noch schief gegangen, denn vor 2 Jahren stand für mich der Halbmarathon als Wertungslauf zum Lichtenauer Sachsen-Cup auf dem Plan. Und dafür hätte ich mich auch fast angemeldet. Doch diesmal waren es auch für mich 'nur' 10 km für die Sachsen-Cup-Wertung zu laufen. Der Vorteil diesmal liegt klar auf der Hand, wir sind zu gleich fertig. Naja, zumindest starteten wir zugleich. Da beim HM der Kurs 2x zu laufen ist, war mir die Strecke bekannt. Ein befestigter Waldweg, immer im Tal entlang. Außer dem letzten halben Kilometer vor der Wendeschleife1. 'Da geht es ein Stück dem Berg hoch' - also wenn das Berg hoch ist, lasse ich mich umbenennen. Aber auch hier gab es eine Änderung,  wahrscheinlich der Läuferzahl geschuldet. Denn auf dem etwas schmalem bergauf Stück, und dann wieder zurück, wäre es mit 'Gegenverkehr' vielleicht doch etwas eng geworden. Und so war die Wendeschleife mitten auf der Straße. Nun also wieder zurück über Schienen und der Brücke, etwas Wasser an der Verpflegungsstelle geschnappt und im Tal zurück. Es gab ein paar Läufer zu überholen, aber auch ich hatte immer ein paar Läufer im Nacken. Und so kam es, dass ich von einem überholt wurde, der dann doch tatsächlich auf Platz 2 in der AK M55 gelaufen war. Ich musste mit 42:57 min, also 15 Sekunden Rückstand, mit Platz 3 vorlieb nehmen. Nicht ganz so gut lief es für Kerstin. Sie ist noch nicht ganz auf ihrem Level der letzten Jahre und kam nach 55:38 min ins Ziel - Platz 5.

Ach ja, die Kultur. Wenn wir das gewusst hätten. In Tharandt gibt es eine Brücke nach Nordamerika und man kann bis in die 'Rockies' laufen. Und wir haben uns im letzten Jahr über 10 Stunden in den Flieger gequetscht, siehe Lauferlebnisse.

Wir gratulieren allen Siegern und Platzierten

-> Veranstalter

-> Ergebnisse

Siegerehrung über 10KM in der AK M55

Forstbotanischer Garten Tharandt

die Brücke nach Nordamerika

 

 

Bärenbachcross 2017

von Sten Reichel, Pobershau, April 2017

Am Mittwoch, den 26. April, waren wir zum Bärenbachcross des TSV Olbernhau mit einer kleinen Mannschaft sehr erfolgreich in der "Stadt der sieben Täler" zu Gast: Matthäus Hengst: 1. M9 800m in 3:43min; Tilman Reichel: 1. M14 1.800m und Zeitschnellster in 7:27min; Sten Reichel: 1. M40 7.200m und Zeitschnellster in 27:51min; Kerstin Lehnert: 1. W50 3.600m in 20:05min; Gerd Lehnert: 1. M55 7.200m in 32:31min ... Herzliche Glückwünsche! Trotz der Forstwirtschaft und Witterung geschuldeten Streckenänderung in diesem Jahr auf eine Pendelstrecke entlang des Bärenbachtalweges, war es ein sehr schöner Cross. Wir hoffen im nächsten Jahr dann wieder auf die herkömmliche, sehr abwechslungsreiche Rundstrecke im Bärenbachtal mit Bachquerung, Schlammlöchern, Stoppelwiese, Heckenpassagen usw. - eben ein wirklich richtig klassischer Cross.

-> Veranstalter

Tilman im Ziel

Siegerehrung in der M55


22. Drängberglauf 2017

von Gerd Lehnert, Pobershau, 12. April 2017

Nur einen Tag nach dem Göltzschtalmaraton stand mit dem Drängberglauf in Leubsdorf die nächste Laufveranstalung im Kalender, Wertungslauf im Wesachsen-Laufcup und Chemitz-Laufcup.

Den Lauf vom Vortag noch ‚in den Knochen‘ waren Matthäus Hengst, Stefan Fritzsche, Sten Reichel und Gerd Lehnert gemeldet. Vervollständigt wurde das Team durch Almut Reichel und Kerstin Lehnert. Bei schönstem Wetter, was bislang bei dieser Veranstaltung als Ausnahmeerscheinung gelten kann, fand nach dem Bambinilauf der Lauf über 1,5km statt. Hier waren Almut und Matthäus am Start und machten ihre Sache sehr gut. Aus der vorderen Reihe startend konnten sie sich gegenüber dem Läuferfeld behaupten und liefen als Gesamt zweiter und dritte ins Ziel. Almut siegte in 6:00min in der WU10, Matthäus wurde in 5:58min zweiter in der MU10, wobei Matthäus durchaus schneller gewesen wäre, wenn er die Streckenführung richtig erkannt  hätte - er lief das erste Mal hier.

Nach dem Start der 3km-Läufer waren wir, also die Läufer zur 10,6km Strecke, gefragt. Knapp 100 Starter hatten sich hier gemeldet. Der Kurs war wie im letzten Jahr, Straße, Feld- und Waldweg. Der Weg entlang der Flöha war noch etwas schlammig, aber ansonsten alles gut zu laufen, kein Vergleich zum Vorjahr. Und auch Sten konnte besser laufen und schaffte mit 46:48 den Sieg in der M40 – kein Vergleich zum Vortag. Vor ihm war von unserem Verein Stefan nach 44:38 eingelaufen. In der stark besetzten AK M30 musste er sich mit Platz 5 begnügen. Zeitgleich kamen dann nach 49:27min Gerd und sein Kontrahent Michel Lembe(r)g ins Ziel. Sie waren die ersten in der M55 und hatten ganz offensichtlich mit dem gemeinsamen Einlauf ein Problem verursacht.  Kerstin lief nach 1:04:47h ins Ziel und wurde zweite.

Wir gratulieren allen Siegern und Platzierten.

die letzten Meter für Mattäus und Almut

Sten gewinnt in der M40

mal so, mal so - gleich und doch nicht gleich?

Verantalter/Ergebnisse

48. Göltzschtal-Marathon 2017

von Hannes Reichel, Pobershau, 8. April 2017

Für die Regionalvertreter war es bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf im Rahmen des Göltzschtallaufes schwer, sich durchzusetzen. Im Halbmarathon gelang Claudia Schönherr vom TSV 1872 Pobershau in 1:33:14 h als Gesamtdritte bei den Frauen der Sieg in ihrer Altersklasse W30. " Eigentlich wollte ich unter 1:30 Std. bleiben, aber nach der Wende ging es bei mir schwer. Es war mein erster Halbmarathon und meine erste Landesmeisterschaft und trotz Blasen an den Füßen bin ich ganz zufrieden" stellte sie nach dem Lauf fest. Gunter Reichel belegte in der M65 den dritten Platz, Sten Reichel ( M40) und Gerd Lehnert ( M55) , alle TSV 1872 Pobershau, wurden jeweils Vierter. Die schnellste Zeit aus der Region lief im Halbmarathon in 1:24:34 h Philipp Richter M20 SV 1870 Großolbersdorf, ( in dieser AK war allerdings die Strecke der Landesmeisterschaft 10 km) , vom gleichen Verein wurde Michael Lemberg M55 Fünfter. Über 10 km ( m/w U18, U20 und m/w 20-29) war überhaupt kein Vertreter aus der Region am Start. Über 5 km der Landesmeisterschaften waren die jungen Sportler vom LV 90 Thum sehr erfolgreich. Christoph Arnold M12 und Anne Weißbach W12 freuten sich über ihre ersten Plätze, Lisa Weißbach W15 kam auf den dritten Platz und in den Mannschaftswertungen MU14, WU14 und WU16 gabe es erste Plätze zu bejubeln. Tilmann Reichel aus Pobershau belegte in der M14 den 8. Platz, Cedric Gärtner ATSV Gebirge - Gelobtland wurde in der M15 Dritter. Bei den Rahmenwettbewerben über 1,5 km kam seine Schwester Sharlynn W11 auf den zweiten Platz. " Ich bin nicht ganz zufrieden, weil ich bis kurz vor dem Ziel geführt habe. Außerdem liegen mir als Skilangläuferin Straßenläufe nicht so sehr, im Gelände fühle ich mich wohler" meinte sie etwas traurig nach dem Lauf. Doch nach der Siegerehrung , als sie einen schönen kleinen Läuferpokal erhielt, strahlte sie schon wieder. Auch Matthäus Hengst, TSV 1872 Pobershau freute sich über den Pokal, den er als Dritter in seiner stark besetzten Altersklasse M8 erhielt. Der Göltzschtal- Marathon war mit 34 Männern und 3 Frauen ziemlich schwach besetzt. Für Gesamtleiter Rainer Milek war der fast zeitgleich stattfindende Leipzig- Marathon mit ein Grund. Trotzdem hatte er mit mehr Starter gerechnet, zumal das Wetter ideal war. Stefan Fritzsche vom TSV 1872 Pobershau war in 3:18:11 Schnellster aus der Region , wurde Gesamtsechster und gewann die M30 . " Ich war mit meinem Lauf zufrieden, weil ich auch auf den schweren letzten 10 km gut durchgekommen und immer locker geblieben bin. Meine Zielzeit von 3.15 h habe ich nur knapp verfehlt und der Lauf diente als Vorbereitung für den Rennsteiglauf im Mai" war sein Resüme nach dem Ziel. Eine knappe halbe Stunde nach ihm kam aus dem gleichen Verein Kai Nitzsche ( Platz 3 M35) ins Ziel, kurz nach Olaf Schramm- Gresens vom ATSV Gebirge - Gelobtland ( Platz 2 M50). Der unverwüstliche Oldie Walter May ( SV 1870 Großolbersdorf) siegte in 5:19 h in der M70 und bestritt , fast unvorstellbar, seinen 35. Göltzschtal- Marathon.

Matthäus im Starterfeld

der erste Habmarathon für Claudia - Platz 3 gesamt

erfolgte gleich im Ziel - die Siegerehrung von Walter May

Veranstalter

3. Lößnitzer Salzlauf 2017

von Gerd Lehnert, Pobershau, 2. April 2017

Kein verspäteter Aprilscherz - es geht wieder los. Der Salzlauf war der Auftakt zum Westsachsen Laufcup 2017. Und aus diesem Grund waren wieder einige Läuferinnen und Läufer aus unserem Verein in Lößnitz angereist. Bei besten äußeren Laufbedingungen ging es über 1, 2, 5, 10 und 21,1 km sowie 10 km im Nordic Walking.

Bei den kleinen war Florentin Reichel mU08 am Start der 1km, die er in 6:49 min absolvierte. Die doppelte Distanz waren Almut Reichel wU10 in 8:38 min und Matthäus Hengst mU10 in 9:39 min gelaufen und siegten in der jeweilgen Altersklasse. Tilman Reichel war über 5km  weit vorn dabei und belegte Platz 2 in 21:03 min. 24:28 min standen für Charlie Reichel zu buche, der zwar nicht aufs Podest kam aber über die Hälfte aller 5km-Läufer hinter sich lies. Den Hauptlauf nahmen 4 Läufer in Angriff. Sten Reichel war nach 40:05 min im Ziel und gewann in der AK M40. Reichlich 5 min später kamen Gerd Lehnert M55 45:10 und Claudia Schönherr W30 45:43 ins Ziel und wurden 2. und 1. in den AK-Wertungen. Und auch Kerstin Lehnert, die diesen Lauf sehr vorsichtig absolvierte, kam mit 1:01:06 h noch auf das Podest, Platz 3 in der W50. In der Halbmarathondistanz, die zu keiner Cup-Wertung gehört, belegte Stefan Fritzsche in 1:29:51 h in der Gesamtwertung Platz 3 und siegte in seiner AK M30. Bei den Nordic Walkern war Stefan Kreher 1:20:33 h über die 10km unterwegs.

Aber nicht nur der Lauf sondern auch die Siegerehrung zum Westsachsen Cup 2016 fand statt. Und hier hatten sich einige Starter-innen unseres Vereins im letzen Jahr Podestplätze erkämpft. Als Mannschaft liefen wir auf Platz 3.

Wir gratulieren allen Siegern und Platzierten.

Stefan im Ziel - unter 1:30 h im Habmarathon

Sten gewinnt über 10km in der M40

Siegerin des Westsachsen-Laufcups 2016 in der W50 wird Kerstin

Ergebnisse

Saison wird mit dem Salzlauf eröffnet

von Hannes Reichel, Pobershau, 1. April 2017

Am Sonntag beginnt für viele Laufsportbegeisterte die Saison mit dem 3.
Lößnitzer Salzlauf, welcher gleichzeitig erster Wertungslauf im
Westsachsencup 2017 ist.  Dieser Laufcup geht in die 17. Auflage und
besteht aus 13 Läufen, wobei die 7 besten Platzierungen in die
Gesamtwertung kommen. Bekannte traditionelle Wettbewerbe wie der 48.
Göltzschtal-Lauf, der Limbacher Marktlauf , der 33. Thumer Pfingstlauf,
der 40. Stauseelauf Oberrabenstein, der 20. Pobershauer Berglauf und der
32. Glauchauer Herbtlauf sind Bestandteile des Westsachsencups, welcher
Mitte November endet. Zum Eröffnungslauf in Lößnitz finden die
Siegerehrungen der vergangenen Saison statt. 2016 erhalten aus der
Region die Siegerpokale Matthäus Hengst  MKU10,  Claudia Schönherr W30,
Kerstin Lehnert W50 und Gerd Lehnert W55, alle TSV 1872 Pobershau sowie
Ernesto- Jay Wordl MKU12, Pulsschlag Neuhausen und vom SV 1870
Großolbersdorf Michael Lemberg M50 und Walter May M70.

Die Pobershauer Sportler haben sich für die Saison 2017 viel
vorgenommen. So soll möglichst der 3. Platz in der Mannschaftswertung ,
hinter den Laufhochburgen Adelsberg und Limbach, verbessert werden.
Wähernd die Erwachsenen meist individuell trainieren, trifft sich die
Kinderlaufgruppe regelmäßig montags, von November bis März in der
Turnhalle und sonst im Pobershauer Wildsbergstadion. Übungsleiter Sten
Reichel meint: " Die Laufgruppe besteht seit 2010  und ist stetig
gewachsen, jetzt sind es 28 Kinder von 6 - 16 Jahren, meist kommen knapp
20 zum Training. Neben Ausdauerlauf machen wir auch viel Gymnastik ,
Dehnungen und auch Sprints." Der jüngste ist Florentin Reichel. " Ich
bin schon seit über einem Jahr dabei. Mit den größeren Kindern macht  es
Spaß, Wir machen auch Spiele, die gefallen mir am besten" berichtet er
mit Stolz. Zu den ältesten gehört mit 14 Jahren Natalie Gobor : " Ich
bin seit Anfang an dabei. Sten gibt sich viel Mühe, das Training
abwechslungsreich zu gestalten. Besonders bei Staffelläufen sind alle
mit Eifer und Ehrgeiz dabei".

Die meisten Kinder nehmen jedoch nicht oder nur an sehr wenigen
Wettkämpfen teil, keinesfalls wird dahingehend Druck ausgeübt. Sie
wollen sich bewegen und dabei Spaß haben. Zwei richtige Wettkampftypen
sind jedoch Matthäus Hengst und Almut Reichel, Tochter des
Übungsleiters. Matthäus meint: " Ich will mich in Wettkämpfen messen
und  gewinnen". Gleiches gilt für Almut, die genau so ehrgeizig ist. "
Neben zweimal Leichtathletiktraining spiele ich Handball, gehe zum
Wintersport Alpine und zum Reiten, was mir am besten gefällt.  Auch ich
will immer gewinnen". Was beiden auch oft gelingt. Beide waren bereits
wie die Profis  im März für 6 Tage an der Ostsee im Trainigslager und
gehen , wie auch Tilmann Reichel, zum Stützpunkttraining des LV 90 Thum,
eine Art Sichtung der Leichtathletiktalente. Wenn alle weiterhin mit dem
gleichen Eifer bei der Sache sind, ist noch einiges von der
Kinderlaufgruppe zu erwarten.

die Kindergruppe sowie Sten (Trainer), Kerstin und Gerd; Foto Jan Görner

Artikel in der Freien Presse

Auftakt nach Maß - vier Siege, zwei weitere Podestplätze und 9 Bestleistungen für unseren Nachwuchs in Chemnitz

von Sten Reichel, Pobershau, 11. Februar 2017

Zu eigentlich ungewohnter Wettkampfzeit, am Freitag Nachmittag des 10. Februar 2017, starteten vier Sportlerinnen und Sportler unserer Schüler- und Jugendgruppe nach ihren Zeugnisausgaben gemeinsam mit zwei Begleiterinnen zum Abendsportfest des LV 90 Erzgebirge und der SG Adelsberg im Chemnitzer Sportforum. Dort galt es dann für die U10er Almut Reichel (W9), Saphira Reichel (W9) und Matthäus Hengst (M9) über 50m, 600m und im Weitsprung den Jahreseinstand zu schaffen. Für unseren U16-Starter Tilman Reichel (M14) galt es, sich über 60m, 800m, im Weitsprung und erstmals über die neue Hürdenhöhe über 60mHü zu beweisen. Alle konnten mit persönlichen Bestleistungen überzeugen und einige Podestplätze in der Leichtathletikhalle erzielen. Für Almut Reichel stand am Ende Platz 1 im Weitsprung mit 3,44m (PB) und über 600m in 2:07,00min zu Buche. Über 50m wurde es in 8,72s Platz 4. Ebendiesen Platz schaffte Saphira Reichel im Weitsprung mit 3,19m (PB). Über 50m wurde es in 8,99s (PB) Platz 6 und über 600m in 2:33,43min (PB) Platz 9. Für Matthäus Hengst ging es ebenfalls über 600m in 2:08,65min (PB) ganz nach vorn. In der Sprintprüfung schaffte er es in 8,68s über 50m auf Platz 5, im Weitsprung wurde es mit 3,19m (PB) Platz 8. Für Tilman Reichel kam die vermutlich schwerste Aufgabe zuerst. Über 60m Hürden musste er erstmals ohne vorherige Trainingsmöglichkeit über die neue Hürdenhöhe laufen. In 10,88s (PB) war er schneller als jemals über die niedrigere U14-Hürde, was zu Platz 2 reichte. Einer weitere Bestleistung - 4,44m (PB) im Weitsprung - reichte in dieser Disziplin zu Platz 4. Ging es in 9,10s über 60m lediglich zu Platz 8, war eine 2:43,41min über 800m für Platz 1 ausreichend. Herzliche Glückwünsche verbunden mit besten Wünschen für schöne Winterferien.

Ergebnisse

Sonnenaufgangstour zum Hirtstein

von Thomas Behr, Pobershau, 22. Januar 2017

Treffpunkt: am Steinbruch Pobershau I Zeit: fünf Uhr morgens I Teilnehmer: jeder der Zeit hat

1,2,3,4,5,6,7 da können wir ja starten, schnell noch mal nach gewachst und... halt da kommen noch zwei, Claudia und Mario wollen auch noch mit. Also 9 Teilnehmer machen sich kurz nach fünf auf den Weg zum Hirtstein, um dort den Sonnenaufgang zu bewundern. Vor fünf Jahren waren wir auch „oben“, leider ohne gute Sicht. Dieses mal scheint sie garantiert ohne Wolken! Ein gutes Gefühl macht sich breit bei den Teilnehmern, die Ruhe, die kalte frische Luft und neun wackelnde Stirnlampen durch den tief verschneiten Wald sorgen dafür. Einzig der kalte Wind macht die eigentlich nur zwei Grad minus gefühlt kälter, so dass sich die Stirnlampenschlange etwas auseinander zieht, da sich jeder so gut es geht bewegen möchte. Ohne nennenswerte Ausfälle können wir eine kleine Rast im „Birkenwäldchen“ der Stengelhaide in Kühnhaide machen, wo auch das Stirnlampenbild von Gerd entstanden ist. Ab Reitzenhain wird es kalt, der Wind kann uns dennoch die gute Laune nicht wegblasen und so erreichen wir etwas auseinandergezogen den Gipfel des Hirtsteines fünf Minuten vor Sonnenaufgang. Oben hat sich schon ein Hobbyfotograf platziert um bei wirklich bestem Wetter Fotos des Naturschauspiels zu machen.

Nach näherem Hinsehen erkenne ich den Knipser als Mitglied der „Drechselfreunde Erzgebirge“ Thomas Wagner aus Freiberg. Er hat sich freundlicherweise bereit erklärt, ein paar seiner Fotos für unsere Hompage zur Verfügung zu stellen. Janet und Almut begrüßen uns ebenfalls oben und versorgen uns mit Ersatzmaterial und Kleidung. Sten hat im Vorfeld Plätze in der Hirtsteinbaude für ein Frühstück organisiert, wo wir uns erst einmal aufwärmen und stärken können. Kerstin, Tilman und Andreas nutzen die Mitfahrgelegenheit bei Janet und die Übrigen machen sich wieder auf den Weg nach Hause. Ich glaube, ich spreche für alle die mit dabei waren, wenn ich sage, dass es einer der schönsten Ausflüge der Abteilung war!

Hoffentlich dauert es nicht wieder fünf Jahre bis zur nächsten Sonnenaufgangstour.

ein Kältepol Deutschlands - Kühnhaide

geschafft - der Hirtstein zum Sonnenaufgang

wieder in Kühnhaide - Rast auf der Heimfahrt

ALLES GUTE FÜR 2017!